Entscheide zu § 255 Abs. 1 PBG
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- VGer ZH VB.2025.00435Der vorgeschriebene Wohnanteil ist geschossweise in den Vollgeschossen zu realisieren; privilegierte (nicht anrechenbare) Dachgeschossflächen können jedoch zur Kompensation des Wohnanteils herangezogen werden, sofern das betroffene Dachgeschoss solche Flächen aufweist.
- VGer ZH VB.2024.00509Eine kommunale Ausnützungsregelung, die für Unter- und Dachgeschosse zusammen eine Maximalbeschränkung auf die Hälfte der in den Vollgeschossen zulässigen Nutzflächen vorsieht, ist nach ihrem klaren Wortlaut als Gesamtbetrachtung aller anrechenbaren Geschosse auszulegen.
- VGer ZH VB.2024.00369Räume sind nicht an die Ausnützungsziffer anzurechnen, wenn die Belichtungsverhältnisse mit höchstens 5 % Fensterfläche im Verhältnis zur Grundfläche deutlich ungenügend sind, die Räume unbeheizt sind und in einer Gesamtbetrachtung eine missbräuchliche Nutzung als Wohn- oder Arbeitsraum unwahrscheinlich erscheint.
- BRG ZH BRGE I Nr. 0093/2022§ 284 Abs. 3 PBG verbietet, dass beim Bau von Hochhäusern die nach § 255 Abs. 2 PBG privilegierten Untergeschoss- und Dachgeschossflächen hypothetisch veranschlagt und als übertragbares Flächenkontingent auf Vollgeschosse verteilt werden; eine solche Praxis führt zu einer unzulässigen Besserstellung von Hochhäusern gegenüber anderen…
- VGer ZH VB.2021.00732Gemeinden sind bei der Begriffsbestimmung der Ausnützungsziffer an § 255 PBG gebunden und dürfen keine eigene Berechnungsweise einführen. Eine BZO-Regelung, die für Unter- und Dachgeschosse eine maximale Nutzfläche von der Hälfte der in den Vollgeschossen zulässigen Nutzflächen festlegt, stellt eine zulässige Regelung über die…
- VGer ZH VB.2019.00752Ein baurechtswidrig bewilligter Bastelraum im Untergeschoss begründet die Anrechenbarkeit des Geschosses und damit die Anwendbarkeit von § 357 PBG; eine Interessenabwägung nach § 357 Abs. 1 PBG kann ohne Kenntnis der massgebenden Betriebszeiten nicht rechtsgenügend vorgenommen werden.
- VGer ZH VB.2018.00240Räume sind für die Ausnützungsziffer nur anrechenbar, wenn sie ohne wesentliche bauliche Veränderungen zu Wohn- oder Arbeitszwecken verwendbar sind; Liftschächte sind mangels anderweitiger Verwendbarkeit nicht anrechenbar.
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 02.10.2026). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.