Entscheide zu Art. 21 USG
Neueste zuerst. Jeder Eintrag führt zur Detailseite mit Leitsatz, Zitat und amtlichem Volltext.
- BGer 1C_245/2021Bei Umbauten an Trennbauteilen sind die zum Zeitpunkt des Umbaus geltenden Mindestanforderungen nach der SIA-Norm 181 einzuhalten; ein darüber hinausgehendes Verschlechterungsverbot besteht nicht, wenn die massgebenden Grenzwerte eingehalten werden.
- BGer 1C_373/2019Die Verletzung des rechtlichen Gehörs im Baubewilligungsverfahren kann durch eine inhaltliche Prüfung der Rechtslage und des Sachverhalts in der Beschwerdeinstanz geheilt werden. Bei Überschreitungen von Lärmschutzgrenzwerten nach Art. 32 LSV und Art. 35 LSV sind Nachbesserungsmassnahmen anzuordnen, sofern diese verhältnismässig sind.
- BGer 1C_138/2017Eine vollständige Zweckänderung eines Gebäudes oder Gebäudeteils kann als neue ortsfeste Anlage im Sinne von Art. 2 Abs. 2 LSV gelten, wenn die neue Nutzung lärmintensiver ist und die bestehende Nutzung in den Hintergrund tritt. Die Lärmschutzvorschriften gegen Innenlärm (Art. 21 USG i.V.m. Art. 32 LSV) sind in solchen Fällen anwendbar.
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 28.09.2026). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.