Entscheide zu Art. 11 Abs. II USG
Neueste zuerst. Jeder Eintrag führt zur Detailseite mit Leitsatz, Zitat und amtlichem Volltext.
- VGer ZH VB.2025.00294Eine SwimSpa-Anlage und ein Whirlpool in verschiedenen Stockwerkeigentumseinheiten bilden keine betriebliche Gesamtanlage; mit eingeschränkten Betriebszeiten kann dem Vorsorgeprinzip des Lärmschutzes Genüge getan werden.
- VGer ZH VB.2019.00308Ein Tierheim ist wegen negativer Standortgebundenheit auf die Landwirtschaftszone angewiesen; ohne ausreichende Abklärung der Lärmimmissionen durch ein neutrales Gutachten ist eine Baubewilligung nicht zu erteilen.
- VGer ZH VB.2019.00384Allfällige Geruchsimmissionen von Abfallcontainern stellen einen umweltrechtlichen Bagatellfall dar, der keine Anordnungen gestützt auf das Vorsorgeprinzip erfordert; das Erscheinungsbild von Abfallcontainern ist durch ihre Funktion bestimmt und daher einordnungsmässig zu tolerieren.
- VGer ZH VB.2017.00105Geruchsimmissionen eines Restaurationsbetriebs sind als Luftverunreinigungen nach USG zu beurteilen; weitergehende Massnahmen sind bei nicht zurechenbaren Gerüchen unverhältnismässig.
- VGer ZH VB.2016.00783Lärmimmissionen einer Aussenwirtschaft sind zumutbar, wenn die Betriebszeiten auf 22.00 Uhr beschränkt werden und die Lärmvorbelastung des Standorts zu berücksichtigen ist; eine weitergehende Einschränkung würde die Wirtschaftsfreiheit des Betreibers übermässig einschränken.
- VGer ZH VB.2016.00237Vorsorgemassnahmen zur Lärmreduktion können nur angeordnet werden, wenn die betreffenden Immissionen der fraglichen Anlage kausal zugerechnet werden können; Sekundärlärm, der nicht von der ortsfesten Anlage selbst ausgeht, unterliegt nicht dem Lärmschutzrecht für ortsfeste Anlagen.
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 02.10.2026). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.