Bestimmung · 11 Entscheide

§ 321 Abs. I PBG

11 Entscheide im Korpus rufen diese Bestimmung an.

Entscheide
11
Gutgeheissen (ganz/teilweise)
36 %
Korpusmittel
27 %

Entscheide zu § 321 Abs. I PBG

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  1. VGer ZH VB.2025.0045012.03.2026 · Teilweise gutgeheissenBauliche Massnahmen in einer innenliegenden Freihaltezone sind zonenkonform, wenn gestützt auf einen nachvollziehbaren Fachbericht feststeht, dass sie den Zweck des regionalen Vernetzungskorridors nur sehr gering beeinflussen, und wenn durch eine Nebenbestimmung zur Bauausführung eine Beeinträchtigung der Wildtierdurchgängigkeit…
  2. VGer ZH VB.2019.0053717.09.2020 · AbgewiesenIm Gestaltungsplanperimeter ist die Umgebungsgestaltung nur zu bewilligen, wenn sie besonders gut ist; eine nachträgliche Baubewilligung für eine nicht entsprechende Gestaltung ist zu verweigern und die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands verhältnismässig.
  3. VGer ZH VB.2019.0035116.01.2020 · GutgeheissenKönnen für die Behebung eines gestalterischen Mangels keine konkreten Nebenbestimmungen formuliert werden, muss die Baubewilligung aufgehoben werden; vage Auflagen ohne klare Vorgaben sind unzulässig.
  4. VGer ZH VB.2019.0005629.08.2019 · AbgewiesenEin bisheriger Garagenanbau kann nach einem Umbau die Qualifizierung als Besonderes Gebäude erlangen, sofern er eine gewisse konstruktive und architektonische Selbständigkeit gegenüber dem Hauptgebäude aufweist.
  5. VGer ZH VB.2017.0000408.06.2017 · GutgeheissenZwei bauliche Häuser, die eine Einheit bilden, dürfen nicht getrennt teilbewilligt werden, wenn die Haustechnik in einem Haus liegt und die Fassadenbeurteilung für die Kernzonenkonformität nur zusammen erfolgen kann; der Grundsatz der Einheit der Baubewilligung gebietet eine Gesamtbeurteilung.
  6. VGer ZH VB.2016.0067611.04.2017 · AbgewiesenEine zoneninternen Ausnützungsübertragung über zwei Drittgrundstücke und eine Quartierstrasse hinweg sprengt den gesetzlichen Rahmen von § 259 Abs. 1 PBG nicht; ein Mehrfamilienhaus, das die höchste Volumetrie eines Quartiers aufweist, ist trotzdem befriedigend eingeordnet, wenn in der direkten Nachbarschaft vergleichbare Gebäude…
  7. VGer ZH VB.2016.0059229.03.2017 · Teilweise gutgeheissenDie Bestimmung über zulässige Abgrabungen nach einer kommunalen BZO dient ausschliesslich ästhetischen Zwecken und gibt der Baukommission einen Ermessensspielraum bei der optischen Beurteilung der Gebäudehöhe; Lichtschächte bleiben bei der Berechnung der Abgrabungstiefe ausser Betracht, da sie das Fassadenbild optisch nicht beeinflussen.
  8. VGer ZH VB.2016.0060109.02.2017 · AbgewiesenDie Erweiterung eines Abstellplatzes ausserhalb der Bauzone ist mangels Standortgebundenheit nach Art. 24 RPG nicht bewilligungsfähig; der Wiederherstellungsbefehl ist verhältnismässig, wenn das bösgläubige Handeln des Beschwerdeführers zu berücksichtigen ist und das öffentliche Interesse an der Raumplanungskonformität überwiegt.
  9. VGer ZH VB.2016.0055125.01.2017 · AbgewiesenDie auflageweise Anordnung eines Hangsicherungsprojekts in einer Baubewilligung verletzt zwar das Zweckmässigkeitsprinzip nicht, wenn eine klare Abgrenzung von Bauausführung und Bestand schwierig ist und dem Beschwerdeführer daraus kein Nachteil erwächst; die nachträgliche Bewilligung ist den rechtsmittelbefugten Nachbarn zuzustellen.
  10. VGer ZH VB.2016.0034712.01.2017 · AbgewiesenDie Verdichtung eines Einfamilienhauses zu einem Vierfamilienhaus auf dem herrschenden Grundstück stellt keine unzulässige Mehrbelastung eines Wegrechts dar, solange die erhöhte Nutzungsintensität den Rahmen der ursprünglichen Dienstbarkeit nicht sprengt.
  11. VGer ZH VB.2016.0040617.11.2016 · AbgewiesenKranke oder vital stark geschwächte Bäume, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, sind zu fällen, auch wenn eine allfällige Schutzwürdigkeit besteht; die Konkretisierung der Ersatzpflanzung kann auf das nachfolgende baurechtliche Verfahren verschoben werden.

Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 02.10.2026). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.