Entscheide zu § 239 Abs. I PBG
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- VGer ZH VB.2025.00217Die Anpassung von Brüstungsgeländern an einem öffentlichen Schutzobjekt ist zulässig, wenn der Schutzzweck und der Zeugenwert gewahrt bleiben; die Anforderungen der SIA-Norm 358 sind als Minimalforderungen zu verstehen, über welche die Bauherrschaft nach Massgabe ihrer Baufreiheit hinausgehen darf.
- VGer ZH VB.2019.00220Bei einer bloss vorübergehenden Baustellenzufahrt sind die Anforderungen an den Ausbaustandard unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit geringer; die Baubewilligungsbehörde muss erst tätig werden, wenn aus den Plänen eine Gefährdung ersichtlich ist.
- VGer ZH VB.2016.00572Eine fehlerhafte Eröffnung einer Verfügung zur Ausserbetriebnahme von Aufzügen führt nicht zu deren Nichtigkeit, wenn den Betroffenen kein Rechtsnachteil entstanden ist; die Behörde kann bei fehlender Umsetzung einer Sicherheitsmassnahme die Ausserbetriebnahme anordnen, wenn noch nicht einmal ein Projekt vorliegt.
- VGer ZH VB.2016.00551Die auflageweise Anordnung eines Hangsicherungsprojekts in einer Baubewilligung verletzt zwar das Zweckmässigkeitsprinzip nicht, wenn eine klare Abgrenzung von Bauausführung und Bestand schwierig ist und dem Beschwerdeführer daraus kein Nachteil erwächst; die nachträgliche Bewilligung ist den rechtsmittelbefugten Nachbarn zuzustellen.
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 02.10.2026). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.