Disposition · 69 décisions

§ 13 al. 2 VRG

69 décisions du corpus invoquent cette disposition.

Décisions
69
Admis (totalement/partiellement)
22 %
Moyenne du corpus
27 %

Décisions relatives à § 13 al. 2 VRG

Les plus récentes d'abord. Chaque entrée mène à la page de détail avec résumé, citation et texte intégral officiel.

  1. VGer ZH VB.2021.0068221.05.2026 · RejetéVerwaltungsbehörden sind nicht verpflichtet, strittige zivilrechtliche Vorfragen im Altlastenverfahren zu entscheiden; eine Sistierung ist nur bei besonderer Komplexität angezeigt. Für Altlastenkosten bei Vermögensübertragungen vor dem 1. Juli 2004 gilt die Rechtsnachfolge nach aArt. 181 OR analog.
  2. VGer ZH VB.2024.0063118.12.2025 · AdmisFührt ein gravierender Verfahrensfehler der Vorinstanz allein zur Gutheissung des Rechtsmittels und hat die Bauherrschaft als Begünstigte keinen Antrag gestellt oder die Gutheissung beantragt, können ihr die Verfahrenskosten vollumfänglich oder überwiegend nach dem Verursacherprinzip auferlegt werden.
  3. VGer ZH VB.2024.0043616.07.2025 · AdmisHat eine Baubehörde ein Gesuch ungenügend geprüft und die Bewilligung zu Unrecht erteilt, ist es sachgerecht, ihr die Hälfte der Kosten des Rekursverfahrens aufzuerlegen, auch wenn die unterliegende Partei grundsätzlich kostenpflichtig ist.
  4. VGer ZH VB.2021.0080828.11.2024 · IrrecevableEin Rückweisungsentscheid zur Beurteilung der Verhältnismässigkeit von Schutzmassnahmen ist ein Zwischenentscheid, der nur bei nicht wiedergutzumachendem Nachteil oder bei Möglichkeit eines sofortigen Endentscheids mit Ersparnis eines weitläufigen Beweisverfahrens anfechtbar ist. Sind die wesentlichen Sachverhaltsabklärungen bereits…
  5. VGer ZH VB.2024.0030817.06.2024 · RejetéGründet das teilweise Obsiegen eines Beschwerdeführers ausschliesslich in einer anstehenden Gesetzesrevision (RPG) und nicht in der Fehlerhaftigkeit des behördlichen Entscheids, ist es gerechtfertigt, ihm aus Billigkeitsgründen und nach dem Verursacherprinzip die gesamten Rekurskosten aufzuerlegen.
  6. BRG ZH BRK: auszug-brge-i-nrn--0067-0072-2024-vom-19--april-202419.04.2024 · Partiellement admisEine Aufstockung eines unter Schutz gestellten Kino-Geschäftshauses und Nutzungsänderung in Gastronomiebetriebe ist grundsätzlich zulässig; bei einer Dachterrasse im 3. OG in ISOS-Umgebung sind die Betriebszeiten zu beschränken und ein Beleuchtungskonzept zum Schutz vor Lichtimmissionen auflagenweise anzuordnen.
  7. VGer ZH VB.2021.0063913.07.2023 · RenvoiAus den Sonderbauvorschriften für ein Gebiet sowie den Zugangsnormalien bzw. der VErV lassen sich keine grundsätzlichen Unvereinbarkeiten für das Befahren einer Strasse mit längeren Lastwagen ableiten; die Frage der Wendemöglichkeit und der Verkehrssicherheit für Fahrzeuge über zehn Meter ist durch die zuständige Behörde abzuklären.
  8. VGer ZH VB.2022.0006912.05.2023 · RejetéEin Wechsel von 4G auf 5G-Technologie bei einer bestehenden Mobilfunkanlage stellt kein Bagatelländerungsverfahren dar, sondern ist nach Art. 22 RPG zu prüfen. Er ist jedoch keine Änderung des Betriebs, die so wichtige Folgen für Umwelt und Planung hat, dass ein öffentliches Interesse an vorgängiger Kontrolle besteht; er unterliegt…
  9. VGer ZH VB.2022.0014520.04.2023 · RejetéIm Kanton Zürich verbleiben praktisch keine Anwendungsfälle für Art. 24d Abs. 2 RPG (Zweckänderung schützenswerter Bauten ausserhalb Bauzone), weil § 207 Abs. 2 PBG das Gemeinwesen zur Betreuungsübernahme verpflichtet, wenn Schutzmassnahmen die Eigentümerpflichten unzumutbar übersteigen. Diese Verpflichtung kann nicht durch einen…
  10. VGer ZH VB.2022.0006013.04.2023 · RejetéMängel eines Bauprojekts ausserhalb der Bauzone, die wesentliche Projektänderungen nach sich ziehen oder bei denen viele Möglichkeiten der Mängelbehebung bestehen, können nicht nebenbestimmungsweise geheilt werden. Bei einem Ersatzneubau ausserhalb der Bauzonen ist die Identität der Baute gemeinsam mit ihrer Umgebung zu beurteilen; die…
  11. VGer ZH VB.2022.0009323.03.2023 · RejetéEinmal angeordnete Denkmalschutzmassnahmen können nicht beliebig in Wiedererwägung gezogen und widerrufen werden; die Aufhebung oder Änderung richtet sich nach den allgemeinen Regeln über den Widerruf von Verwaltungsverfügungen. Ohne neue erhebliche Gründe ist keine Neubeurteilung der Unterschutzstellung zulässig.
  12. VGer ZH VB.2021.0063302.03.2023 · RejetéIm Waldabstandsbereich gilt ein grundsätzliches Bauverbot für oberirdische Gebäude (§ 262 Abs. 1 PBG); eine Ausnahme nach Art. 17 Abs. 3 WaG setzt wichtige Gründe für die Positionierung im Waldabstand voraus, welche für Sauna und Jacuzzi ohne Weiteres nicht ersichtlich sind. Die Anordnung des Rückbaus ist verhältnismässig, wenn die…
  13. VGer ZH VB.2022.0004002.03.2023 · AdmisDie Führung eines Fuss- und Wanderwegs durch einen weitgehend ungestörten Waldlebensraum, in dem ein Baumfalkenpaar brütet, bedarf einer Interessenabwägung. Bei Verfügbarkeit einer schonenden Alternativroute überwiegt das Interesse am Schutz des Baumfalkens; die Teilstücke H und B des projektierten Wanderwegs durch das untere…
  14. VGer ZH VB.2022.0003015.12.2022 · RejetéArt. 24c RPG setzt für den Einbau von Wohnungen in ein Gebäude ausserhalb der Bauzone voraus, dass dieses als rechtmässig bestehendes altrechtliches Wohnhaus zu qualifizieren ist. Aus Gebäudeschätzungsprotokollen, Bauplänen und Flugaufnahmen lässt sich keine Wohnnutzung vor dem Stichtag (1. Juli 1972) ableiten. Aus einem positiven…
  15. VGer ZH VB.2022.0004908.12.2022 · AdmisAus dem Trennungsgrundsatz folgt eine bundesrechtliche Pflicht der Behörden, die Beseitigung formell und materiell rechtswidriger Bauten ausserhalb der Bauzone anzuordnen, auch nach langer unbeanstandeter Nutzung. Das öffentliche Interesse an der Wiederherstellung überwiegt die privaten Interessen, wenn keine Gutgläubigkeit bei der…
  16. VGer ZH VB.2021.0076924.11.2022 · RejetéDie dauerhafte Erschliessung eines Neubauvorhabens an einer Staatsstrasse über eine Rabatte und das Trottoir ohne gesicherten Einlenker ist unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit nicht zu verantworten. Ein separat bewilligtes, aber vollumfänglich aufgehobenes Strassenprojekt begründet keine teilrechtskräftige Festsetzung eines…
  17. VGer ZH VB.2022.0003410.11.2022 · RejetéBauten in unmittelbarer Umgebung von Inventarobjekten müssen sich nicht nur befriedigend, sondern gut einordnen (§ 238 Abs. 2 PBG). Massgeblich ist, ob die Wahrnehmung des Schutzobjekts von Drittstandorten aus beeinträchtigt wird. Die kommunale Baubehörde verfügt bei § 238 PBG über einen Beurteilungsspielraum; das Baurekursgericht darf…
  18. VGer ZH VB.2022.0010510.11.2022 · AdmisBei der Beurteilung, ob ein Boden für eine Terrainveränderung anthropogen ist, kann das Gericht nicht auf blossen Mutmassungen von der Bewertung der Fachstelle Bodenschutz abweichen. Gestützt auf einen Augenschein und Kartenmaterial, das keine eindeutigen Schlüsse auf die Entstehungsweise einer Böschung zulässt, genügen die…
  19. VGer ZH VB.2022.0013110.11.2022 · RejetéGemäss wörtlicher Auslegung von § 255 Abs. 2 PBG sind Flächen in Dach-, Attika- und Untergeschossen anrechenbar, soweit sie je Geschoss (nicht je Geschossart) diejenige Fläche überschreiten, die sich bei gleichmässiger Aufteilung der zulässigen Ausnützung auf die zulässige Vollgeschosszahl ergäbe. Vom klaren Wortlaut besteht kein Grund…
  20. VGer ZH VB.2021.0074027.10.2022 · RejetéDer Wechsel vom Betrieb einer adaptiven Mobilfunkantenne im Worst-Case-Szenario zu einem Betrieb unter Berücksichtigung des Korrekturfaktors ist baubewilligungspflichtig, da er eine faktische Erhöhung der Sendeleistung mit wesentlichen Auswirkungen auf Umwelt und Planung darstellt. Die hohen Ausmasse einer Antennenanlage allein stehen…
  21. VGer ZH VB.2022.0014827.10.2022 · RejetéWerbemonitore in bestehenden Vitrinen eines inventarisierten Gebäudes in der Kernzone Altstadt sind bewilligungspflichtig. Angesichts der erhöhten Einordnungsanforderungen nach § 238 Abs. 2 PBG und Art. 43 BZO sind sie nicht bewilligungsfähig, wenn sie in der schmalen Altstadtgasse eine hinreichende Rücksichtnahme auf das…
  22. VGer ZH VB.2021.0084006.10.2022 · RejetéEin Teil eines zusammengebauten Baukörpers wird nur dann zum eigenständigen Gebäude, wenn er eine abgegrenzte separate Grundfläche aufweist und sich optisch verselbständigt hat. Zwei oberirdisch freistehende Gebäude bleiben auch bei durchlaufendem Untergeschoss selbständig. Bei Überschreitung der zulässigen Gebäudehöhe bleibt die…
  23. VGer ZH VB.2021.0084106.10.2022 · Rejeté§ 234 PBG über die planungsrechtliche Baureife erfasst nur kantonale Planungsfestlegungen nach PBG und seinen Ausführungserlassen, nicht bundesrechtliche Planungen. Ein Richtplaneintrag für einen bundesrechtlichen Doppelspurausbau ist daher keine planungsrechtliche Festlegung im Sinne von § 234 PBG. Wenn das Schutzobjekt die Umgebung…
  24. VGer ZH VB.2022.0004122.09.2022 · RejetéEine Terrassenbrüstung, die direkt an das Trottoir gestellt wurde statt das geforderte 30 cm breite Bankett auszubilden, ist nicht verkehrssicher nach § 240 Abs. 1 PBG. Die Wiederherstellungsverfügung ist verhältnismässig, wenn die Abweichung nicht geringfügig ist, der Bauherr bösgläubig war und keine mildere geeignete Massnahme…
  25. VGer ZH VB.2022.0005822.09.2022 · RejetéEin Gesuch, das keine wesentliche Abweichung vom Gegenstand eines hängigen nachträglichen Baubewilligungsgesuchs enthält (hier: Platzierung eines Holzpollers vor einer bewilligungswidrigen Terrasse), begründet keinen Eintretensanspruch. Das Nichteintreten auf ein solches Alternativgesuch ist nicht zu beanstanden.
  26. VGer ZH VB.2021.0074108.09.2022 · Partiellement admisLärm von Schwimmbadpumpen (SwimSpa) ist gleich wie jener von Wärmepumpen zu behandeln. Unabhängig von der Einhaltung der Planungswerte sind die Vorgaben der vorsorglichen Emissionsbeschränkung nach Art. 11 Abs. 2 USG zu beachten; ein dauerhafter Betrieb von Swimmingpool-Pumpen ist nach aktuellem Stand der Technik regelmässig nicht…
  27. VGer ZH VB.2021.0077608.09.2022 · RejetéEine BZO-Bestimmung, die die Nutzung von Untergeschossen zu Wohn- und Arbeitszwecken nur dort zulässt, wo sie aufgrund der Hangneigung natürlich anfallen, eröffnet der kommunalen Baubehörde einen geschützten Entscheidungsspielraum. Das Zulassen einer geringen Hangneigung als hinreichende Voraussetzung verlässt diesen Spielraum nicht.
  28. VGer ZH VB.2022.0004625.08.2022 · RejetéNach Ablauf der 30-jährigen Verwirkungsfrist darf eine an sich rechtswidrige Baute zwar weiterhin bestehen (Duldungspflicht), wird dadurch aber nicht rechtmässig. Die Eigentümerschaft hat keinen Anspruch auf erweiterte Besitzstandsgarantie; bewilligungspflichtige Erneuerungen, Erweiterungen oder Änderungen an der zu duldenden Baute sind…
  29. VGer ZH VB.2021.0060518.08.2022 · RejetéBei einer Nachbarbeschwerde gegen eine Baubewilligung ist es nicht Sache der Baubewilligungsbehörde oder der Bauherrschaft, die fehlende Schutzwürdigkeit einer abzubrechenden Baute nachzuweisen; die Beschwerdeführerin muss die Schutzwürdigkeit substanziiert behaupten und darlegen.
  30. VGer ZH VB.2021.0062914.07.2022 · RejetéBei einer erteilten Baubewilligung, bei der die Erschliessung der Tiefgaragenparkplätze von einer anderen, aufgehobenen Baubewilligung für eine erste Bauetappe abhängt, ist auch die Baubewilligung für die zweite Etappe aufzuheben. Balkone sind der Fassade vorgelagert und nicht Bestandteil derselben; wesentliche Projektmängel können…
  31. VGer ZH VB.2022.0003114.07.2022 · AdmisEin Bauvorhaben (Einstellhalle, Nährstofflager, Trafostation), das bis zu 20 cm unterhalb des höchsten Grundwasserspiegels zu liegen käme, benötigt eine Bewilligung des AWEL. Fehlt diese, ist die Baubewilligung aufzuheben; eine nebenbestimmungsweise Mängelbehebung kommt nicht in Betracht.
  32. VGer ZH VB.2021.0073030.06.2022 · RejetéBeim projektbezogenen privaten Gestaltungsplan ist nicht bereits der Plan selbst, sondern erst das konkrete Bauvorhaben auf seine rechtsgenügende Einordnung nach § 238 PBG zu prüfen. Die Richtplankonformität der Baumassenziffer und die Suspendierung von Baulinien durch Gestaltungsplan bedürfen keiner Zustimmung der Gemeindeversammlung.
  33. VGer ZH VB.2022.0001230.06.2022 · RejetéDass eine kantonale Bewilligung in der kommunalen Baubewilligung als Bestandteil bezeichnet wird, macht sie nicht zu einer einzigen Verfügung; es handelt sich um zwei separate Bewilligungen mit eigenen Rechtsmittelbelehrungen. Eine lärmrechtliche Rüge, die sich auf eine nicht angefochtene kantonale Verfügung bezieht, liegt ausserhalb…
  34. VGer ZH VB.2021.0071809.06.2022 · Partiellement admisEine Abschreibung des Rekurses zufolge Gegenstandslosigkeit setzt voraus, dass die Beschwerdeführerin tatsächlich auf ihre Anträge verzichtet hat; blosse Unklarheiten darüber, ob der Gemeinderat Anträge anerkannt hat, begründen keine Gegenstandslosigkeit. Eine ausserhalb des Gestaltungsplan-Baubereichs geplante Terrasse ist als…
  35. VGer ZH VB.2021.0072509.06.2022 · RejetéBaubewilligungen verleihen keine wohlerworbenen Rechte und können widerrufen werden. Bei der Interessenabwägung zwischen öffentlichem Interesse an der Durchsetzung des Baurechts und privatem Vertrauensschutz ist dem Stand der laufenden Bauarbeiten Rechnung zu tragen. Eine erhebliche Überschreitung der Ausnützungsziffer, die nicht…
  36. VGer ZH VB.2021.0082609.06.2022 · RejetéDie Beurteilung einer adaptiven Mobilfunkantenne nach dem Worst-Case-Szenario ohne Anwendung eines Korrekturfaktors ist zulässig. Bei jedem einzelnen möglichen Beam wird auf den maximalen Gesprächs- und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung abgestellt; die Aufteilung der Sendeleistung auf verschiedene Beams schliesst höhere…
  37. VGer ZH VB.2022.0004209.06.2022 · RejetéFür eine Neubaute im Dorfzentrum auf einem Grundstück im überkommunalen Kernzonen- und KOBI-Perimeter dürfen Rafflamellenstoren als nicht bewilligungsfähig eingestuft und auflageweise durch flächige Beschattungselemente ersetzt werden, wenn das Gebäude von prägenden Nachbarbauten umgeben und gut einsehbar ist.
  38. VGer ZH VB.2021.0057508.06.2022 · AdmisNach dem neuen Gemeindegesetz (GG) bedarf eine zeitlich unbeschränkte Delegation von Entscheidungsbefugnissen an Ausschüsse oder einzelne Mitglieder des kommunalen Exekutivorgans einer generell-abstrakten Regelung in einem Behördenerlass (§ 44 GG); ein blosser Ad-hoc-Beschluss genügt nicht. Ein Abbruchbefehl, der von einem dazu sachlich…
  39. VGer ZH VB.2022.0004401.06.2022 · RejetéDer vollständige Rückbau eines Walmdachs und dessen Ersatz durch ein Attikageschoss stellt eine nach § 357 Abs. 1 PBG unzulässige neubauähnliche Umgestaltung dar, wenn die Massnahme nicht dem Schutz bereits getätigter Investitionen dient, sondern primär darauf abzielt, bei einer bereits bauvorschriftswidrigen Liegenschaft zusätzliche…
  40. VGer ZH VB.2021.0064524.05.2022 · AdmisEine Überschreitung der zulässigen Gebäudehöhe um 2,75 bzw. 1,8 m, die eine konzeptionelle Überarbeitung des Projekts erfordert und für die verschiedene Behebungsvarianten denkbar sind, stellt einen gewichtigen Mangel nach § 321 Abs. 1 PBG dar, der nicht nebenbestimmungsweise geheilt werden kann.
  41. VGer ZH VB.2021.0073219.05.2022 · RejetéGemeinden sind bei der Begriffsbestimmung der Ausnützungsziffer an § 255 PBG gebunden und dürfen keine eigene Berechnungsweise einführen. Eine BZO-Regelung, die für Unter- und Dachgeschosse eine maximale Nutzfläche von der Hälfte der in den Vollgeschossen zulässigen Nutzflächen festlegt, stellt eine zulässige Regelung über die…
  42. VGer ZH VB.2021.0060905.05.2022 · RejetéParkplätze, die im Umgebungsplan eines Bauprojekts vorgesehen sind, müssen sich befriedigend in die räumliche Umgebung einordnen; befinden sie sich in nützlicher Entfernung vom Baugrundstück (§ 244 Abs. 1 PBG), sind sie ebenfalls einer Einordnungsprüfung zu unterziehen.
  43. VGer ZH VB.2021.0064605.05.2022 · RejetéDas einem rechtskräftig festgesetzten und genehmigten privaten Quartierplan zugrunde liegende Erschliessungskonzept ist für den einzelnen Grundeigentümer und das Gemeinwesen verbindlich; ein Vorentscheid, der eine Erschliessung über den Wendehammer der Nachbargemeinde ablehnt, ist nicht zu beanstanden.
  44. VGer ZH VB.2021.0066005.05.2022 · IrrecevableNachbarn fehlt die Beschwerdelegitimation hinsichtlich der Anzahl vorgeschriebener Parkplätze, wenn keine Übelstände nach § 243 Abs. 2 PBG zu befürchten sind, die sich in spezieller Weise zu ihren Lasten auswirken; blosse Mutmassungen über Falschparkierer genügen nicht.
  45. VGer ZH VB.2021.0071005.05.2022 · RejetéEine Mobilfunkantenne, die in der Mitte eines Gebäudes platziert ist und damit optisch reduziert wird, ordnet sich befriedigt ein. Für die Messung der horizontalen Richtungsabschwächung aus einem ausgedruckten Diagramm sind kleine Messungenauigkeiten zulässig, solange die Anlagegrenzwerte eingehalten sind.
  46. VGer ZH VB.2021.0060128.04.2022 · Partiellement admisDer regionale Richtplan verlangt die Projektierung eines durchgehenden Radstreifens und erlaubt keine Abweichung aufgrund einer kommunalen Interessenabwägung; das Strassenprojekt ist zur richtplankonformen Projektierung zurückzuweisen. Regelmässige Strassenbenützer sind zur Anfechtung der Veloroutenführung legitimiert, nicht jedoch zur…
  47. VGer ZH VB.2021.0083728.04.2022 · RejetéSog. Mehrzweckstreifen in der Fahrbahnmitte sind zulässig, wenn die farblich abgegrenzte Fläche keine Verwechslungen mit strassenverkehrsrechtlich bedeutsamen Signalen oder Markierungen verursacht. Allfälliger Stau bei einer Kaphaltestelle lässt die Planung mit Blick auf die für die gewählte Ausgestaltung sprechenden Interessen der…
  48. VGer ZH VB.2022.0003528.04.2022 · RejetéDie Notwendigkeit einer Baute ausserhalb der Bauzone nach Art. 34 Abs. 4 lit. a RPV beurteilt sich nach objektiven Kriterien. Ohne die von der Baudirektion verlangten Betriebsangaben kann die Zonenkonformität einer unbewilligten Rundbogenhalle und eines Folientunnels nicht erstellt werden; die nachträgliche Bewilligung fällt ausser…
  49. VGer ZH VB.2021.0081819.04.2022 · RejetéWer nicht innert Frist einen Bauentscheid verlangt hat, kann die Rechtmässigkeit des bewilligten Bauprojekts (hier: angeblich fehlende wasserrechtliche Konzession) nicht nachträglich im Rahmen eines Rechtsverweigerungsrekurses geltend machen. Die fehlende räumliche Nähe des Beschwerdeführers zum Baugrundstück begründet kein…
  50. VGer ZH VB.2021.0067313.04.2022 · RejetéDas rechtzeitige Verlangen der Zustellung des baurechtlichen Entscheids nach § 315 Abs. 1 PBG ist Prozessvoraussetzung; ohne dieses Zustellbegehren haben Nachbarn ihr Rekursrecht verwirkt, selbst wenn ihnen der Entscheid unaufgefordert zugestellt wird oder sie die Nichtigkeit geltend machen.
  51. VGer ZH VB.2021.0067813.04.2022 · RejetéWenn die BZO die freie Wahl des grossen Grundabstands erlaubt und dieser gegenüber der Strassenseite gewählt wird, tritt der Strassenabstand an dessen Stelle, ohne dass auf einer anderen Gebäudeseite ein Abstand in diesem Ausmass eingehalten werden muss. Die Fassadenlänge für die Dachaufbauten-Drittelsregel ist über mehrere…
  52. VGer ZH VB.2021.0070813.04.2022 · RejetéDas Veränderungsverbot nach Art. 78 Abs. 5 BV für Moore und Moorlandschaften schliesst eine Interessenabwägung im Einzelfall aus; für die ungeschmälerte Erhaltung des Flachmoors ist die Verhinderung einer Verschlechterung der Weitsichtsituation erforderlich, sodass moorschutzrechtliche Bestimmungen dem geplanten Bauprojekt entgegenstehen.
  53. VGer ZH VB.2021.0079008.04.2022 · RejetéMit dem Anbringen eines Stahlbands, laufenden Messungen und dem Vorbehalt weiterer Massnahmen in einer Revisionsbewilligung wird § 239 Abs. 1 PBG (Umgebungsgestaltung) genügend nachgekommen. Von einer Auflage zur weiteren Hangsicherung darf abgesehen werden; bei späteren Mängeln kann die Baubehörde jederzeit von Amtes wegen gestützt auf…
  54. VGer ZH VB.2021.0059024.03.2022 · RejetéBei einer nachträglichen Baubewilligung für eine Abluftanlage ist die Baubewilligungsbehörde bei Anhaltspunkten für übermässige Geruchsimmissionen verpflichtet, die Emissionslage durch ein Geruchsgutachten abzuklären; die diesbezügliche Anordnung des Baurekursgerichts stellt keinen unzulässigen Eingriff in die Gemeindeautonomie dar.
  55. VGer ZH VB.2021.0072924.03.2022 · RejetéEine auf einem Kleinkühlschrank aufgestellte mobile Elektro-Kochplatte ohne fest installierte Geräte, ohne Spülbecken und ohne Lüftung erfüllt die Anforderungen an eine Küche im Sinne von § 306 PBG nicht. Eine Wohnung, die diese Minimalanforderungen nicht erfüllt, kann baurechtlich nicht als eigenständige Wohnung qualifiziert werden.
  56. VGer ZH VB.2021.0074524.03.2022 · RejetéDie Zufahrt zu einem Grundstück muss nur für die konkret vorgesehene Nutzung des Grundstücks oder des geplanten Gebäudes hinreichend sein. Bei Wohnnutzung besteht kein Anspruch auf Zugang für grosse Kranlastwagen bis zur Grundstücksgrenze. Ein Carport, der die Notzufahrt zum Nachbargrundstück nicht beeinträchtigt, schränkt dessen…
  57. VGer ZH VB.2021.0078424.03.2022 · RejetéEin Rechtsmittel, das nicht im eigenen Namen erhoben wird, erfordert eine von den Vertretenen unterzeichnete Vollmacht. Werden innert gesetzter Nachfrist keine Vollmachten nachgereicht, ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten; eine zweite Nachfrist ist grundsätzlich nicht statthaft. Ein Vertretungsverhältnis aus früheren…
  58. BRG ZH BRK: auszug-brge-ii-nr--0053-0054-2022-vom-15--maerz-2022-strassenabstand-abgrenzung-strasse-weg15.03.2022 · Partiellement admisDie Qualifikation einer internen Erschliessungsstrasse als 'Strasse' (mit Strassenabstandspflicht) oder 'Weg' richtet sich nach der faktischen Funktion und dem Träger; ein Balkon im Strassenabstandsbereich ist nur insoweit zu tolerieren, als er die Balkonfläche nicht übermässig erweitert.
  59. VGer ZH VB.2021.0057803.03.2022 · RejetéEin selbständiger Neubau auf dem Perimeter einer altrechtlichen Arealüberbauung muss einerseits dem Arealüberbauungsrevers entsprechen und andererseits die Voraussetzungen der Regelbauweise einhalten; altrechtliche Arealüberbauungsbestimmungen allein können keine Grundlage für eine neue Baubewilligung bilden.
  60. VGer ZH VB.2021.0060603.03.2022 · RejetéBei einer Mobilfunkantenne ist eine besonders gute Einordnung (§ 238 Abs. 2 PBG) nur verlangt, wenn zwischen dem Schutzobjekt und der Anlage aufgrund der örtlichen Verhältnisse ein optischer Bezug besteht; fehlt dieser wegen der Distanz oder unterschiedlicher räumlicher Umgebung, genügt die allgemeine Einordnungsvorschrift. Die in der…
  61. VGer ZH VB.2021.0070503.03.2022 · RejetéDas Verordnungsrecht trägt dem wissenschaftlichen Kenntnisstand über Gesundheitsgefährdungen durch Mobilfunkantennen ausreichend Rechnung. Adaptive Antennen, die gleich behandelt werden wie konventionelle, sind in den QS-Systemen korrekt dargestellt; es existiert ein Messverfahren. Eine Mobilfunkantenne ist in der Bauzone zonenkonform,…
  62. VGer ZH VB.2021.0056510.02.2022 · RejetéBeim Neubau eines Mehrfamilienhauses in einer Kernzone richtet sich die Beurteilung der Einordnung, der Brandschutzabstände und der Besucherparkplätze nach den massgebenden Bestimmungen der kommunalen BZO; alle diese Anforderungen waren vorliegend erfüllt.
  63. VGer ZH VB.2022.0002227.01.2022 · RejetéEin nicht fristgemäss erhobener Rekurs in Stimmrechtssachen ist unzulässig; es liegen keine Revisionsgründe vor. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.
  64. VGer ZH VB.2021.0058616.11.2021 · AdmisDie Verlängerung einer insgesamt vierjährigen Eingrenzung ist unverhältnismässig, wenn kein überwiegendes öffentliches Interesse an der Massnahme besteht: Weder die Erreichbarkeit des Betroffenen noch sein Sicherheitsrisiko rechtfertigen eine so schwerwiegende Anordnung.
  65. VGer ZH VB.2021.0072316.11.2021 · IrrecevableEin Zwischenentscheid betreffend die Abweisung eines Sistierungsgesuchs im Rekursverfahren über eine BZO-Bestimmung kann nicht selbständig angefochten werden, da der Nachteil (Anwendung des neuen BZO-Rechts auf ein Baugesuch) sich nur bei Abweisung des Hauptrekurses realisieren würde und damit keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil…
  66. VGer ZH VB.2019.0008319.08.2019 · RejetéWenn die zuständige Behörde die Eigentümerin zur Einreichung eines Baugesuchs auffordert, verletzt sie die Begründungspflicht nicht, sofern der Sinn der Verfügung objektiv klar ermittelbar und der Eigentümerin aufgrund des vorangegangenen Schriftenwechsels bewusst war.
  67. VGer ZH VB.2019.0006225.07.2019 · RejetéEin generell eingetragenes Näherbaurecht schliesst den Anwendungsbereich der Abstandsvorschriften aus; ästhetische Mängel sind für die wohnhygienische Prüfung nach § 270 Abs. 3 PBG nicht massgebend.
  68. VGer ZH VB.2019.0003713.06.2019 · IrrecevableWer ein Rechtsmittel betreffend vorsorgliche Massnahmen ergreift, muss ein aktuelles Interesse an deren Aufhebung haben; mit der freiwilligen Erfüllung (Beseitigung) entfällt dieses Interesse. Die Kostenfolgen des vorinstanzlichen Entscheids können auch nach Wegfall des aktuellen Interesses auf Billigkeit überprüft werden.
  69. VGer ZH VB.2017.0071527.03.2018 · Partiellement admisBei der Bemessung der Gerichtsgebühr im Verbandsbeschwerderecht ist eine standardmässige Grenze abzulehnen; massgebend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls und die Position des beschwerdeführenden Verbands, wobei eine Gerichtsgebühr, die das Verbandsbeschwerderecht beeinträchtigend wirkt, zu reduzieren ist.

Les résumés sont des synthèses propres, assistées par IA, des textes intégraux officiels (état au 02.10.2026), traduites automatiquement de l'allemand. Seule la décision du tribunal fait foi.