Bestimmung · 9 Entscheide

Art. 44 Abs. 1 AIG

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Entscheide zu Art. 44 Abs. 1 AIG

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  1. VGer ZH VB.2025.0020812.11.2025 · AbgewiesenEin Anspruch nach Art. 50 AIG nach Auflösung der ehelichen Gemeinschaft setzt voraus, dass im Zeitpunkt der Trennung eine originäre Aufenthaltsbewilligung der EU/EFTA-Angehörigen bestand. Die Beweislast für das mindestens dreijährige Bestehen der ehelichen Gemeinschaft liegt bei der ausländischen Person.
  2. VGer ZH VB.2025.0031712.11.2025 · AbgewiesenVerlässt die Kindsmutter freiwillig und bewusst die Kinder im Herkunftsland und reist allein in die Schweiz zum Ehemann, so begründet eine spätere Verschlechterung der Betreuungssituation (hier: Erkrankung der Grossmutter) keinen wichtigen familiären Grund für einen nachträglichen Familiennachzug nach Art. 47 Abs. 4 AIG. Die selbst…
  3. VGer ZH VB.2025.0013228.05.2025 · AbgewiesenEine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat setzt voraus, dass beide Verlobten über ein rechtmässiges Aufenthaltsrecht in der Schweiz verfügen; fehlt dieses beim Verlobten, fällt die Erteilung bereits deshalb ausser Betracht. Zudem ist die Bewilligung zu verweigern, wenn zahlreiche Indizien auf eine Scheinehe hindeuten.
  4. VGer ZH VB.2024.0046827.03.2025 · AbgewiesenEin volljähriger Sohn (über 18 Jahre) hat keinen Anspruch auf Familiennachzug nach Art. 44 Abs. 1 AIG; ein aus Art. 8 Abs. 1 EMRK oder Art. 13 Abs. 1 BV abgeleiteter Nachzugsanspruch setzt ein besonderes, personenspezifisches Abhängigkeitsverhältnis voraus, das durch eine vage psychische Diagnose ohne belegten Betreuungsbedarf nicht…
  5. VGer ZH VB.2024.0022921.08.2024 · AbgewiesenWer durch planmässiges Verschweigen wesentlicher Tatsachen an der Erschleichung einer Aufenthaltsbewilligung für den Ehemann mitgewirkt hat, kann sich nicht auf den Schutz bei häuslicher Gewalt (Art. 50 AIG, Art. 77 VZAE) berufen, da das Fehlen der eigenen Bewilligung nicht auf eine behördliche Verzögerung, sondern auf das eigene…
  6. VGer ZH VB.2023.0055211.07.2024 · AbgewiesenEine ausländische Person, gegen die ein zwölfjähriges Einreiseverbot besteht, hat auch nach sechsjährigem Wohlverhalten noch keinen Anspruch auf materielle Neubeurteilung eines Familiennachzugsgesuchs, solange das Einreiseverbot läuft und die früheren schwerwiegenden Straftaten das Fernhalteinteresse nach wie vor überwiegen. Die…
  7. VGer ZH VB.2023.0033029.02.2024 · AbgewiesenDie Nichtverlängerung einer im Rahmen des Familiennachzugs erteilten Aufenthaltsbewilligung nach weniger als drei Jahren Ehedauer ist rechtmässig, wenn weder eheliche Gewalt von erheblicher Intensität noch eine stark gefährdete soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland glaubhaft gemacht werden. Allgemein gehaltene Behauptungen…
  8. VGer ZH VB.2023.0062408.02.2024 · AbgewiesenVolljährige Kinder haben keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV, sofern keine besondere Abhängigkeit zur hier aufenthaltsberechtigten Person geltend gemacht wird; ein Ermessensentscheid nach Art. 44 AIG ist verwaltungsgerichtlich nur auf Ermessensüberschreitung, -unterschreitung…
  9. AppGer BS VD.2023.9126.10.2023 · AbgewiesenDie Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung einer ausländischen Ehegattin ist verhältnismässig, wenn ihr Ehemann wegen schwerer Straftaten mit Landesverweis bestraft wurde und das öffentliche Interesse an der Beendigung des Aufenthalts die privaten Interessen der Ehegattin und ihres minderjährigen Sohnes am Verbleib in der Schweiz…

Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 11.10.2026). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.