Entscheide zu § 71a lit. b nPBG
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- VGer ZG V 2024 21Ein Ausnützungstransfer nach § 19 V PBG ist zulässig, wenn die beteiligten Grundstücke der gleichen Zonenart angehören und in weniger als 30 m Abstand liegen, ohne dass ein direkter Sichtbezug, eine direkte Angrenzung oder eine funktionale Erschliessungsbeziehung erforderlich wäre. Das Einordnungsgebot (positive ästhetische…
- VGer ZG V 2024 22Das Einordnungsgebot (Art. 10 BO Oberägeri) verpflichtet die Bauherrschaft nicht zur Übernahme der traditionellen Architektur oder der herkömmlichen Quartiergestaltung; massgebend ist, ob der kommunale Einordnungsentscheid nachvollziehbar und auf einer vertretbaren Würdigung der Sachumstände beruht. Eine Ausnützungsübertragung gemäss §…
- VGer ZG V 2023 26Die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands bei illegal erstellten Wohnstudios ist zulässig, wenn das öffentliche Interesse an der Einhaltung der baurechtlichen Ordnung überwiegt und keine Verwirkung oder Vertrauensschutz vorliegt. Die Anordnung ist verhältnismässig, wenn die Abweichung nicht geringfügig ist und die Massnahme…
- VGer ZG V 2022 80Die Rechtmässigkeit einer bestehenden, bereits rechtskräftig bewilligten Entwässerungsanlage bildet nicht den Streitgegenstand eines Beschwerdeverfahrens, das sich auf eine neue Baubewilligung für eine separate Entwässerungsanlage bezieht. Eine Rüge, die sich auf das Ermessen der Behörde bei der Einholung eines Gutachtens bezieht, ist…
- VGer ZG V 2022 3Die Baubewilligung für ein Einfamilienhaus mit Attikageschoss in der Wohnzone W2B ist aufzuheben, weil das Attikageschoss den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzabstand nicht einhält und damit die gute Gesamtwirkung nach § 20 Abs. 1 BO Zug nicht erfüllt wird.
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 11.10.2026). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.