Entscheide zu § 338 PBG
Neueste zuerst. Jeder Eintrag führt zur Detailseite mit Leitsatz, Zitat und amtlichem Volltext.
- VGer ZH VB.2019.00217Eine bereits erteilte Baubewilligung kann von Dritten nicht allein wegen fehlendem Berechtigungsnachweis aufgehoben werden; Nachbarn können Mängel des Baubewilligungsverfahrens nur rügen, wenn sie sich nachteilig auf ihre Rechts- oder Interessenwahrung auswirken.
- VGer ZH VB.2018.00392Die Gerichtsgebühr in Planungsverfahren darf die Ausübung des Verbandsbeschwerderechts von Naturschutzverbänden nicht übermässig erschweren; bei der Bemessung sind Aufwand, Bedeutung der Streitsache und Solidarhaftung mehrerer Verbände zu berücksichtigen.
- VGer ZH VB.2017.00715Bei der Bemessung der Gerichtsgebühr im Verbandsbeschwerderecht ist eine standardmässige Grenze abzulehnen; massgebend sind die konkreten Umstände des Einzelfalls und die Position des beschwerdeführenden Verbands, wobei eine Gerichtsgebühr, die das Verbandsbeschwerderecht beeinträchtigend wirkt, zu reduzieren ist.
- VGer ZH VB.2016.00572Eine fehlerhafte Eröffnung einer Verfügung zur Ausserbetriebnahme von Aufzügen führt nicht zu deren Nichtigkeit, wenn den Betroffenen kein Rechtsnachteil entstanden ist; die Behörde kann bei fehlender Umsetzung einer Sicherheitsmassnahme die Ausserbetriebnahme anordnen, wenn noch nicht einmal ein Projekt vorliegt.
Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 02.10.2026). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.