Bestimmung · 22 Entscheide

§ 213 PBG

22 Entscheide im Korpus rufen diese Bestimmung an.

Entscheide
22
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Korpusmittel
27 %

Entscheide zu § 213 PBG

Neueste zuerst. Jeder Eintrag führt zur Detailseite mit Leitsatz, Zitat und amtlichem Volltext.

  1. BRG ZH BRGE III Nr. 0080/202511.06.2025 · Teilweise gutgeheissenEin Gemeinderatsbeschluss, mit dem auf die Unterschutzstellung einer inventarisierten Villa verzichtet wird, ist aufzuheben, wenn das Gebäude die Schutzwürdigkeit gemäss § 203 Abs. 1 lit. c PBG klar erfüllt; der Gemeinderat ist zur Weiterführung des Unterschutzstellungsverfahrens anzuweisen.
  2. VGer ZH VB.2024.0032228.05.2025 · AbgewiesenEine rechtserhebliche Ensemblewirkung kann auch zu nicht unter Schutz gestellten Objekten bestehen; fehlt eine besondere Stellung der Liegenschaft im Gesamtgefüge, die zusammen mit benachbarten Liegenschaften einen Situationswert begründen würde, ist die Inventarentlassung rechtmässig.
  3. VGer ZH VR.2024.0000227.03.2025 · AbgewiesenMaterielle Enteignung durch Unterschutzstellung (Denkmalschutz) verneint. Entschädigungsanspruch verbleibt bei der Verkäuferin und geht nicht mit der Handänderung auf die Käuferin über. Auch nach Unterschutzstellung ist eine bestimmungsgemässe, wirtschaftlich sinnvolle Nutzung möglich; Werteinbusse liegt unter der Schwelle der…
  4. BRG ZH BRK: auszug-brge-ii-nrn--0252-0253-2023-vom-12--dezember-202312.12.2023 · Teilweise gutgeheissenEine Unterschutzstellung von Bäumen ist teilweise aufzuheben und zur Neubeurteilung zurückzuweisen, wenn der Schutzumfang für einzelne Objekte (Mammutbaum, Eibe) unzutreffend festgelegt wurde; für die korrekt eingestuften Objekte bleibt der Rekurs abgewiesen.
  5. BRG ZH BRGE III Nr. 0034/202308.03.2023 · GutgeheissenDie Entlassung eines Gebäudes aus dem kommunalen Inventar schützenswerter Objekte ist aufzuheben, wenn der Beschluss ohne hinreichende Abklärung der Schutzwürdigkeit erfolgte und der Zürcher Heimatschutz nach § 204 PBG zur Rekurrierung legitimiert ist.
  6. BRG ZH BRK: auszug-brge-ii-nrn--0004-2023-0007-2023-vom-17--januar-2023-medical-center17.01.2023 · GutgeheissenEine Baubewilligung für einen Neubau in unmittelbarer Nähe eines Inventarobjekts ist aufzuheben, wenn die zuständige Behörde vor dem Baubewilligungsentscheid keinen formellen Schutzentscheid über die für die Wirkung des Schutzobjekts wesentliche Umgebung getroffen hat (§§ 211, 213 PBG i.V.m. § 238 Abs. 2 PBG).
  7. VGer ZH VB.2020.0080029.11.2022 · Teilweise gutgeheissenDie Legitimation eines Verbandes zur Verbandsbeschwerde ist auch in Fällen willkürlicher Nichtinventarisierung zu bejahen. Mit dem Entscheid über die Nichtinventarisierung wird der spätere Entscheid über konkrete Schutzmassnahmen in unzulässiger Weise vorweggenommen, wenn das Gebäude erheblichen bau- und konstruktionsgeschichtlichen…
  8. BRG ZH BRGE IV Nr. 0170/202220.10.2022 · Teilweise gutgeheissenEiner Heimatschutzorganisation kommt Rekurslegitimation nach § 338b PBG auch für nicht inventarisierte Objekte zu, wenn eine potentiell hochgradige Schutzwürdigkeit glaubhaft dargelegt wird; vor Erteilung einer Abrissbewilligung für solche Objekte ist erstinstanzlich ein Schutzabklärungsverfahren durchzuführen.
  9. BRG ZH BRGE II Nr. 0119/202224.05.2022 · NichteintretenDer Zürcher Heimatschutz (ZVH) besitzt für Rekurse gegen Baubewilligungen im Bereich eines rechtsverbindlichen Gestaltungsplans keine grundsätzliche Legitimation nach § 204 PBG, wenn die Schutzwürdigkeitsfrage bereits entschieden ist und Vertrauensschutz für das Projekt besteht.
  10. BRG ZH BRGE III Nr. 0206/202115.12.2021 · Teilweise gutgeheissenEine Baubewilligung für ein Mehrfamilienhaus ist aufzuheben, wenn vor dem Abbruchs-/Neubauvorhaben zunächst ein formeller Schutzentscheid über die Schutzwürdigkeit der bestehenden Gebäude zu treffen ist (§ 213 PBG), weil ein Inventareintrag eine legitimationsbegründende Vermutung für hohe Schutzwürdigkeit begründet.
  11. VGer ZH VB.2021.0000324.06.2021 · AbgewiesenEingebaute Kunststofffenster in kommunal inventarisierten Gebäuden können nachträglich nicht bewilligt werden, wenn sie die charakteristische Bausubstanz beeinträchtigen; der Schutz nach § 238 Abs. 2 PBG gilt auch für Inventarobjekte ohne formellen Schutzerlass. Die Besitzstandsgarantie nach § 357 PBG erlischt beim Ersatz von Elementen,…
  12. VGer ZH VB.2021.0003503.06.2021 · AbgewiesenEin eigenmächtiger Balkonausbau im Perimeter des kommunalen Ortsbildinventars (KOBI) ist nicht bewilligungsfähig, wenn er Art. 3 BZO und § 238 Abs. 2 PBG verletzt; § 213 PBG (Recht auf Klärung der Schutzwürdigkeit) findet nach erfolgter Unterschutzstellung mittels Kernzone keine Anwendung mehr. Der Rückbaubefehl ist verhältnismässig.
  13. BRG ZH BRGE IV Nr. 0161/202022.10.2020 · GutgeheissenVor der Erteilung einer Baubewilligung für ein inventarisiertes Objekt muss zwingend ein förmlicher Schutzentscheid ergehen; fehlt die einheitliche Zuständigkeit für Baubewilligung und Schutzentscheid, ist die Grundeigentümerschaft auf das Provokationsbegehren nach § 213 PBG zu verweisen.
  14. VGer ZH VB.2019.0060625.06.2020 · RückweisungEine Denkmalschutzmassnahme muss Art und Umfang des Schutzes mit ausreichender Bestimmtheit festlegen; eine unzureichende Umschreibung des Schutzumfangs führt zur Aufhebung und Rückweisung.
  15. VGer ZH VB.2020.0004325.06.2020 · AbgewiesenDie Verlängerung der Verwirkungsfrist im denkmalpflegerischen Provokationsverfahren um ein Jahr gemäss § 213 Abs. 3 PBG ist nur in Ausnahmefällen zulässig und dient dem Schutz des Grundeigentümers; weitere Fristerstreckungen bedürfen des Einvernehmens mit dem Eigentümer.
  16. VGer ZH VB.2019.0078103.06.2020 · GutgeheissenEine denkmalpflegerische Verfügung, welche einen Hauptbau als schützenswert qualifiziert, aber aufgrund von Verhältnismässigkeitsüberlegungen nur die Kernzonenvorschriften als Schutzmassnahme anordnet, steht einem späteren Abbruch und Neubau nicht entgegen; massgebend ist der nach allgemeinen Auslegungsregeln ermittelte Rechtssinn der…
  17. VGer ZH VB.2018.0061423.10.2019 · AbgewiesenEine besondere Lage allein begründet keinen Situationswert für eine Unterschutzstellung; das Objekt muss durch seine besondere Gestaltung und Erscheinung zur prägenden Wirkung beitragen.
  18. VGer ZH VB.2019.0006323.10.2019 · RückweisungBei der Beurteilung der Schutzwürdigkeit eines inventarisierten Gebäudes hat die Behörde eine wissenschaftlich fundierte Gesamtbeurteilung unter Berücksichtigung des kulturellen, geschichtlichen und städtebaulichen Kontexts vorzunehmen; von einem Fachgutachten darf nur bei triftigen Gründen abgewichen werden.
  19. VGer ZH VB.2018.0031519.12.2018 · AbgewiesenNach Ablauf der Jahresfrist gemäss § 213 PBG resultiert kein automatischer, unanfechtbarer Nichtunterschutzstellungsentscheid; die Verwirkungsfrist löst einen Nichtunterschutzstellungsentscheid aus, der den Legitimierten zur Anfechtung mitgeteilt werden muss.
  20. VGer ZH VB.2017.0018305.04.2018 · AbgewiesenNachbarn, die als mitbetroffene Grundeigentümer Adressaten des Bauentscheids waren, sind rekurslegitimiert, auch wenn sie keine Zustellung des Entscheids nach § 315 Abs. 1 PBG verlangt haben. Die Geschossvorschriften gelten für jeden Gebäudetrakt eines zweiteiligen Mehrfamilienhauses separat.
  21. VGer ZH VB.2017.0034805.04.2018 · RückweisungDie Mitwirkung einer Fachrichterin an der Urteilsfällung im ersten Rechtsgang begründet keine Befangenheit wegen Vorbefassung im zweiten Rechtsgang; ein unvollständiger Fachbericht führt zur Rückweisung zur Einholung eines externen Gutachtens.
  22. VGer ZH VB.2017.0069805.04.2018 · AbgewiesenBei der Prüfung eines Entlassungsgesuchs aus dem kommunalen Inventar ist ein sachlich begründetes Fachgutachten zur Schutzwürdigkeit einzuholen und frei zu würdigen; überwiegt das private Interesse an der Entlassung, ist eine Unterschutzstellung unzulässig, wenn die Kernzonenbestimmungen einen ausreichenden Schutz gewährleisten.

Die Leitsätze sind eigene, KI-gestützte Zusammenfassungen der amtlichen Volltexte (Stand 02.10.2026). Massgebend ist allein der Entscheid des Gerichts.